Häufig gestellte Fragen

Sie haben Fragen? Wir haben Antworten.
Hier finden Sie eine Zusammenstellung der wichtigsten Fragen und deren Antworten zu unserem Service.

Heiz- und Betriebskostenabrechnung

Ich bin aus der Wohnung ausgezogen und habe kein Übergabeprotokoll erhalten. Wie erfolgt die Berechnung meines Heiz- und Betriebskostenverbrauchs?

Die Berechnung erfolgt gemäß Heizkostenverordnung (HeizkostenV) über die gesetzlich vorgeschriebenen Heizgradtage/Tagtage. Der Energieverbrauch der Wohnung von einem Jahr wird somit aufgeteilt: 

365 Tage entsprechen 1.000 Heizgradtage/Tagtage.

Obwohl ich mein Heizverhalten reduziert habe, muss ich im Verhältnis zum Vorjahr das Gleiche / mehr für meinen Energieverbrauch zahlen. Warum ist das so?

Das kann unter anderem an einer allgemeinen Preiserhöhung der Lieferanten bzw. Zusteller liegen. Sobald die Beträge für die Heiz- und Heiznebenkosten (z.B. Kosten für die Lieferung von Öl/Gas/Pellets, Kaminfeger, Wartung der Heizung) steigen, erhöhen sich die Gesamtkosten. Diese Preiserhöhung führt leider zu einem Ausgleich des reduzierten Energieverbrauchs.

Kann ich meine Heiz- und/oder Betriebskostenabrechnung auch elektronisch statt postalisch erhalten?

Selbstverständlich. Dafür richten wir Ihnen in wenigen Minuten einen Zugang zu unserem Online-Kundenportal ein. Ob als Bestandskunde oder Neukunde – Sie benötigen lediglich eine E-Mail-Adresse, damit wir Ihnen Ihre Zugangsdaten zur Erstanmeldung zusenden können. 

Ihre jährliche Heiz- und/oder Betriebskostenabrechnung wird nach Erstellung automatisch in unser Kundenportal hochgeladen. Im Falle von nachträglichen Änderungen oder Anpassungen wird die alte Abrechnung überschrieben, um unnötige verwirrende Versionen zu vermeiden. Das Portal ist für Sie zu jedem Zeitpunkt des Tages zugänglich.

Welche Nebenkosten darf ich als Eigentümer in der Heiz- und/oder Betriebskostenabrechnung auf meine Mieter umlegen und welche nicht?

Gemäß § 2 Betriebskostenverordnung (BetrKV) können folgende Betriebskosten, auch Nebenkosten genannt, auf Ihre Mieter umgelegt werden:

  • Grundsteuer
  • Abwassergebühr
  • Schmutz- und Niederschlagswasser
  • Warme Betriebskosten
  • Aufzug
  • Straßenreinigung und Müllabfuhr
  • Gebäudereinigung und Ungezieferbeseitigung
  • Gartenpflege
  • Beleuchtungskosten
  • Sach- und Haftpflichtversicherungen
  • Hausmeisterkosten
  • Fernsehen, Antenne oder Kabelanschluss
  • Waschraum
  • Schornsteinfeger
  • Sonstige Betriebskosten

Nicht umlagefähige Nebenkosten sind: 

  • Instandhaltung und -setzung (z.B. Anschaffungskosten für die Photovoltaikanlagen, Erschließungskosten für die Kabelverlegung des Satelliten, Kosten für eine Heizungsreparatur)
  • Verwaltungsarbeit (z.B. Kosten für die Leistungen Ihrer Hausverwaltung)

Rauchwarnmelder-Service

Wie und wo genau werden die Rauchwarnmelder angebracht?

Die Rauchwarnmelder werden gemäß der DIN 14676 direkt an die Decke, möglichst mittig und bei einer max. Raumhöhe von 6 m, verschraubt. Dabei ist es wichtig, dass mindestens 50 cm Abstand zu den umliegenden Einrichtungsgegenständen an Decken und Wänden eingehalten wird. Bei Küchentüren, Badezimmertüren, Druckluftleitungen von Klimaanlagen oder Heizungen, Deckenventilatoren und Hausventilatoren muss ein Abstand von min. 90 cm eingehalten werden.

Ein einzelner Rauchwarnmelder kann eine Fläche von max. 60 qm überwachen. Der einwandfreie Betrieb des Rauchwarnmelders ist bei einer Raumtemperatur von min. 0°C und max. 50°C gewährleistet.

Ich wohne in einer Dachgeschosswohnung. Wie erfolgt die Montage von Rauchwarnmeldern an Dachschrägen bzw. anteiligen Dachschrägen?

Wenn die Dachschräge(n) in Ihrer Wohnung, zum Beispiel im Wohn- oder Schlafzimmer, einen Neigungswinkel von mehr als 20° hat/haben, dann können sich Wärmepolster im oberen Raumbereich bilden. Das ist insoweit gefährlich, dass der Rauch nicht bis in die Dachspitze gelangen kann. Deshalb werden die Rauchwarnmelder in einem Abstand von 0,5 m bis 1 m zur Dachspitze angebracht.

Wenn die Dachschräge(n) in eine horizontale Decke übergeht, die mehr als 1 m lang ist, dann wird der Rauchwarnmelder mittig an der horizontalen Decke angebracht. Ist der horizontale Deckenabschnitt schmaler als 1 m, dann gilt der im ersten Absatz genannte Abstand. 

Wie (oft) erfolgt die Wartung der Rauchwarnmelder?

Die Wartungsprüfung der funkbasierten Rauchwarnmelder erfolgt einmal im Jahr zur Hauptablesung am Stichtag, in der Regel der 31.12., per Funkablesung. Da die Rauchwarnmelder regelmäßig Funktionsselbsttests durchführen und aktuelle Statusmeldungen per Funk an unser System senden, können wir ihre Funktionstüchtigkeit aus der Ferne prüfen.

Das Betreten der Wohnung ist nur dann notwendig, wenn das Gerät auf Grund von Störungen oder Fehlermeldungen, z.B. von Batterie, Demontage, Hardware, ausgetauscht werden muss.

Legionellenprüfung

Wo genau wird die Legionellen-Probe entnommen?

Die Probeentnahmestellen befinden sich am Ein- und Ausgang des Trinkwasserspeichers sowie an der weitesten entfernten Stelle davon, das heißt am Waschbecken im Dachgeschoss. 

Das Ergebnis der Trinkwasseruntersuchung ergab einen Befall von Legionellen. Was sind die nächsten Schritte?

Das Laborinstitut benachrichtigt umgehend das zuständige Gesundheitsamt. Das dann, je nach Befall, ein Schreiben mit wichtigen Maßnahmen entweder direkt an Sie als Eigentümer oder an uns sendet.

Notwendige Maßnahmen sind zum Beispiel:

  • Schriftliche Mitteilung der eingeschränkten Verwendung des Trinkwassers an die betroffenen Verbraucher
  • Erstellung einer Gefährdungsanalyse nach TrinkwV durch sachkundige, gemäß VDI-Richtlinie 6023, geprüfte Person, soweit dies vom Gesundheitsamt gefordert wird
  • Durchführung der Nachbeprobung in der vorgegebenen Frist
  • Überprüfung der Warmwasseranlage durch einen Fachinstallateur auf mögliche Schwachstellen
Wer benachrichtigt uns über die Termine zur Trinkwasseruntersuchung?

Die Wiederholungsprüfung wird automatisch von uns in die Wege geleitet. Das heißt wir koordinieren die Termine mit dem zuständigen Laborinstitut und benachrichtigen alle Parteien rechtzeitig.

Energieausweis

Besteht eine Pflicht zur Erstellung eines Energieausweises?

Ja. Denn spätestens zum Zeitpunkt der Haus- bzw. Wohnungsbesichtigung sind Sie als Eigentümer verpflichtet dem Miet- oder Kaufinteressenten einen Energieausweis vorzulegen. Liegt der Energieausweis zu diesem Zeitpunkt nicht vor, begehen Sie als Eigentümer eine Ordnungswidrigkeit und müssen mit einem hohen Bußgeldbescheid rechnen.

Können die Kosten für die Erstellung des Energieausweises auf die Mieter umgelegt werden?

Nein. Die Kosten für die Erstellung eines Energieausweises, im Rahmen der Heiz- und Betriebskostenabrechnung, können nicht auf die Mieter umgelegt werden.

Wie lange ist der Energieausweis gültig?

Der Energieausweis gilt insgesamt zehn Jahre. Werden innerhalb der zehn Jahre energetische Modernisierungsmaßnahmen am Gebäude vorgenommen, dann empfehlen wir Ihnen einen neuen Energieausweis erstellen zu lassen.

Kann der Energieausweis auch für Eigentumswohnungen erstellt werden?

Nein. Der Energieausweis kann nur für das gesamte Gebäude erstellt werden. Im Fall von gemischt genutzten Gebäuden mit Wohn- und Gewerbeeinheiten können jeweils zwei verschiedene Energieausweise erstellt werden. Das heißt, einmal der Energieausweis für Wohngebäude und einmal der Energieausweis für Nichtwohngebäude.

Funk-Technologie (EED)

Ab wann gelten nur noch fernauslesbare Messgeräte?

Gemäß der Energieeffizienzrichtlinie (EED) dürfen ab dem 25. Oktober 2020 nur noch fernauslesbare Wärme- und Wasserzähler sowie Heizkostenverteiler eingebaut werden. Bis spätestens zum Januar 2027 müssen die sich aktuell im Bestand befindlichen nicht fernauslesbaren Messgeräte und Heizkostenverteiler ausgetauscht werden.

Welche Informationen/Angaben müssen gemäß dem EED in der Abrechnung enthalten sein?
  • Klimabereinigter Vorjahresverbrauch des Nutzers (Vorjahr)
  • Brennstoffmix
  • CO2-Gehalt des genutzten Brennstoffes oder -mixes
  • Aktuelle Energiepreise
  • Gesamt-Energiekosten
  • Klimabereinigter Vergleich zu einem genormten Durchschnittsnutzer
Welche Ziele verfolgt die EED?

Das primäre Ziel der EED ist den Energieverbrauch in Europa bis zum Jahr 2030 zu senken und damit einen erheblichen Beitrag zum globalen Klimaschutz zu leisten. Um dieses Ziel zu erreichen werden unter anderem die Energieeinsparpotenziale im Wohnraum und das Verbrauchsverhalten der Hausbewohner fokussiert.

Insbesondere digitale und funkbasierte Verbrauchserfassungssysteme können die Energieeinsparpotenziale steigern und den Verbrauch von Wärme- und Wasser optimieren.

Datenaustausch

Welche Schritte sind für den elektronischen Datenaustausch (DTA) notwendig?
  1. Sie beauftragen uns schriftlich per E-Mail, mit dem künftigen elektronischen Datenaustausch.
  2. Gemeinsam stimmen wir die zukünftige Zuordnung der Ordnungsbegriffe (Objekt- und Nutzernummer) ab.
  3. Sie senden uns eine detaillierte Auflistung mit der von Ihnen verwendeten Objekt- und Nutzernummern für unsere Stammdatenbank zu.
  4. Sie erhalten von uns den ersten Datensatz zum Abgleich der Daten per E-Mail.
  5. Sie lesen den Datensatz in Ihre Verwalter-Software ein. Ist der Datensatz ohne Fehlermeldungen einlesbar, dann ist die Zuordnung der Wohnungsnutzer fehlerfrei erfolgt.
  6. Sie übermitteln uns für die Erstellung der Heiz- und/oder Betriebskostenabrechnung alle notwendigen Liegenschafts-, Nutzer- und Kostendaten per E-Mail zu.
  7. Schließlich erstellen wir die Heiz- und/oder Betriebskostenabrechnung. Die Zusendung an Sie erfolgt per E-Mail als Datensatz für Ihr internes Verwaltungsprogramm oder als PDF-Datei (Arge-Standard E898-Methode). Je nach Vereinbarung können wir Ihnen ebenfalls ein gedrucktes Exemplar per Post zusenden.
Welche Voraussetzungen sind notwendig für den elektronischen Datenaustausch?

In erster Linie benötigen Sie ein Computersystem mit entsprechender Verwalter-Software, wie zum Beispiel Win-Casa, Domus, Powerhouse, etc. Der Datenaustausch findet ausschließlich über Ihr E-Mail-Konto statt.

Welche einmaligen vorbereitenden Arbeiten stehen vor Beginn des Datenaustausches an?

Nachdem Sie uns schriftlich zum elektronischen Datenaustausch beauftragt haben, erfolgt eine Abstimmung über die eindeutige Zuordnung der Ordnungsbegriffe (Objekt- und Nutzernummern). Hierzu benötigen wir eine Auflistung der von Ihnen verwendeten Objekt- und Nutzernummern, welche wir in unsere Stammdatenbank übernehmen.

 

Welche Daten können elektronisch übermittelt werden?

Im Prinzip werden alle Nutzer- und Liegenschaftsdaten sowie die Kosten für den Brennstoff elektronisch an uns übermittelt.